5 GRÜNDE FÜR NFP

Auf der Suche nach einer hormonfreien Verhütungsmethode bin ich sehr bald auf die Natürliche Familienplanung (NFP) gestoßen. Diese Art der Verhütung hat irgendwie sofort mein Interesse geweckt und so fing ich an, mich in die Methode und ihre Regeln einzulesen. 

 

Aber was hat mich nun an der Natürlichen Familienplanung so fasziniert? 

 

 

1. Man lernt den eigenen Körper kennen.

 

Ich muss zu meiner eigenen Schande gestehen, dass ich mich nie wirklich mit meinem eigenen Körper auseinandergesetzt habe. Ich habe mich nie wirklich dafür interessiert, was da eigentlich jeden Monat passiert. Wahrscheinlich habe ich da auch einfach im Biologieunterricht nicht gut genug aufgepasst.

 

Ich hatte also keine Ahnung, wann im weiblichen Zyklus der Eisprung stattfindet, und wann somit die fruchtbaren Tage sind. Eine Eizelle kann nur kurz nach dem Eisprung für 12 - 18 Stunden befruchtet werden? Da Spermien nur maximal 5 Tage überleben können, kann eine Frau pro Zyklus nur an 5 - 6 Tagen überhaupt schwanger werden? Ich hatte ja keine Ahnung! Basaltemperatur, Tieflage, Hochlage, Zervixschleim - das alles war völliges Neuland für mich.

 

Deshalb kann man NFP wirklich nur jedem ans Herz legen. 

 

NFP eignet sich wunderbar, um die eigene Fruchtbarkeit besser einordnen zu können und den Zyklus sowie den eigenen Körper besser kennenzulernen.

 

 

2. Sicherheit

 

Die symptothermale Methode hat einen Pearl-Index von 0,4 - 0,6. Das heißt, dass im Idealfall nur 0,4 von 100 Frauen pro Jahr ungewollt schwanger werden. Damit hat NFP einen ähnlichen Pearl-Index wie die Pille (0,3 - 0,8). Wenn man sich also Zeit nimmt, die Regeln zu lernen und auch gewissenhaft einzuhalten, dann kann man mit der symptothermalen Methode sehr sicher verhüten. 

 

 

3. keine Nebenwirkungen

 

Da bei der symptothermalen Methode lediglich die Aufwachtemperatur gemessen wird sowie ein weiteres "Symptom" - wie der Zervixschleim oder der Muttermund - beobachtet wird, greift diese Methode nicht in den Körper ein. Keine Hormone, kein Fremdkörper! NFP ist also zu 100% natürlich und hat damit keinerlei Nebenwirkungen. 

 

 

4. intensivere Beziehung

 

"Und? Wie ist die Temperatur heute?" 

 

Das ist die allmorgendliche Frage meines Liebsten. Er findet es spannend, mit mir zusammen meinen Zyklus besser kennenzulernen, und ist interessiert daran, an welchem Punkt in meinem Zyklus ich gerade stehe. Das verstärkt und intensiviert auch unsere Bindung.

 

 

5. zwei in einem

 

Mit der symptothermalen Methode kann man sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. 

 

Man lernt den weiblichen Zyklus besser kennen und bekommt ein Gespür für den eigenen Körper. NFP zielt darauf ab, die eigene Fruchtbarkeit besser einordnen zu können.

 

Das Wissen über den weiblichen Zyklus kann man deshalb nicht nur zu Verhütungszwecken nutzen, sondern auch für den Kinderwunsch. Wer seinen Zyklus gezielt beobachtet und damit den Eisprung erkennt, kann die Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft erhöhen und sogar bis zu 6 Monate schneller schwanger werden.

 

 

Wie steht ihr zur symptothermalen Methode? Welche Verhütungsmethode bevorzugt ihr?

 

Eure Susa

 

 

 

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